Thema: Schreibblockaden lösen

Drei Stolpersteine, die deinen Schreibfluss bremsen und wie du sie überspringen kannst

Erfahre, was dich am Schreiben hindern kann und wie du diese Hindernisse umschiffst.

Schreiben ist für dich eine Aufgabe, die du im Stop-and-Go-Verfahren erledigst? Das heißt, du schreibst ein wenig, dann überlegst du und schreibst wieder ein wenig. Und überhaupt klingen die Texte nicht nach dir? Ein starres Regelwerk, Perfektionismus und/oder Angst können dich hemmen.

Inhaltsverzeichnis

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Stolperstein Nr. 1: Ein zu starres Regelwerk

Es gibt unzählige Regeln, wie du einen Blogartikel schreiben sollst. Hinzu gesellen sich Anforderungen an Schreibstil, Ausdrucksweise, Tabu- und Topwords, Rechtschreibung und Satzzeichenregeln und so fort. Die Liste an Do's und Don'ts ist lang. Wenn wir alle jede Regel befolgen, werden unsere Texte Einheitsbrei, sofern wir es überhaupt schaffen, jemals einen Blogartikel fertigzustellen. In deinen Texten darf und soll deine Persönlichkeit als Solopreneur*in durchblitzen, deine Sprache, deine Worte. Das ist nicht nur okay, sondern wünschenswert. Dadurch schaffst du Vertrauen.

So kannst du diesen Stolperstein überspringen

  1. Du fühlst dich von den Regeln, von all den Do's and Don’ts, die du dir angelesen und angeeignet hast, erdrückt? Dein Blog wächst nur sehr langsam? Wirf einen Blick auf deine Regelliste. Welche kannst du davon über Bord werfen? Welche sind tatsächlich notwendig? Und wenn einige zu viel übrig bleiben: Vielleicht findest du Unterstützung, indem du zum Beispiel einzelne Task (SEO, Eingabe in das CMS, Korrekturlesen etc.) jemand anderen machen lässt.

Stolperstein Nr. 2: Zu perfektionistische Anforderungen

Der eineiige Zwilling zum “starren Regelwerk” ist der Perfektionismus. Kein Blogartikel ist perfekt. Keine Website ist perfekt. Es gibt immer etwas, dass wir besser machen können, meine Texte und Website eingeschlossen. Aber ist dieses Quäntchen an noch besseren Texten, noch besseren Design oder noch besseren SEO usw. überhaupt relevant? Oder ist es ein Energie- und Zeiträuber?

So kannst du diesen Stolperstein überspringen:

  1. Sei dir bewusst, dass du deine Texte und Inhalte deiner Website jederzeit ändern kannst. Das ist keine Aufforderung, permanent an deiner Website und an deinen Texten zu schrauben, sondern soll dich beruhigen: Fehler können jederzeit ausgebessert werden.

  2. Außerdem empfehle ich dir, bestehende Blogartikel nach einigen Monaten(!) zu überarbeiten. Das mag Google und du musst nicht permanent neue Blogartikel raushauen. Und so kannst du auch deinen Perfektionismus ein Schnippchen schlagen: Es kommt so oder so immer wieder eine Überarbeitungsphase.

  3. Genug ist genug! Es ist Zeit, dass dein Artikel das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Falls du das Gefühl hast, einfach nicht fertig zu werden, arbeite einzelne Tasks in Zeiteinheiten ab. Ein Beispiel: Du suchst nach einem Bild. Stelle den Timer auf 10 Minuten. Wenn du nach diesen 10 Minuten noch immer nicht das perfekte Bild gefunden hast, nimm das zweitperfekteste oder das drittperfekteste ... Okay?

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Stolperstein Nr. 3: Die Angst als ständiger Begleiter

Der Cousin des Perfektionismus ist die Angst, vor allem die Angst vor Kritik. Kritik hat viele Gesichter. Sie kann den Tarnmantel einer versuchten Manipulation tragen. Sie ist destruktiv, was im Grunde genommen wohl die Baustelle des Kritikers ist, dennoch trifft sie. Oder sie ist wohlwollend konstruktiv, trifft aber auf einen wunden Punkt. Schreiben ist etwas Persönliches. Vor allem je authentischer die Texte sind, desto mehr Persönlichkeit steckt dahinter. Daher ist die Dünnhäutigkeit auch gut nachvollziehbar. Doch Angst lähmt und blockiert.

So kannst du diesen Stolperstein überspringen

  1. Nimm dir Zeit für einen allerersten Entwurf deines Artikels, den du einfach drauflos schreibst. Dieser erste Entwurf, der sogenannten “Shitty First Draft”, ist nur für dich. Niemand muss ihn jemals zu Gesicht bekommen. So kommst du ins Schreiben, du hast all deine Gedanken auf Papier gebracht. Das ist befreiend und du gewinnst Sicherheit über das, was du schreiben möchtest.

  2. Angst löst Fluchtreaktionen aus. Wenn du also dazu neigst, während des Schreibens immer wieder aufzustehen, da könnte auch eine kleine unbedeutende Angst dahinterstecken. Doch so wird dein Artikel nur schleppend fertig. Versuche mit Timeslots zu arbeiten (zB. 25 Minuten fokussiert Schreiben, dann 5 Minuten Pause, usf.).

  3. Wenn Kritik kommt, gönne dir eine Pause zumindest um kurz innezuhalten. Ausgenommen vollkommen destruktive Kritik. Die darfst du großzügig ignorieren, ohne auch nur einen Gedanken zu verschwenden. Und sonst? Nicht immer ist alles gleich ein Angriff UND niemals ist es ein Angriff gegen deine Person.

Fazit:

Mit einem zu starren Regelwerk, Perfektionismus und Angst im Gepäck fühlt sich schreiben so an, als ob du mit einem Auto einen Berg hinauffahren möchtest, dabei aber gleichzeitig auf Bremse und Gas stehst. Schreiben kann aber viel leichter und vor allem lustvoll sein. Es lohnt sich, genau hinzusehen, wo deine Bremser liegen um diesen Schritt für Schritt zu umschiffen.


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